Meine Eltern werden ja auch langsam immer älter. Und wer weiß denn schon, wie lange sie noch da sind. Von daher lege ich wert darauf, die letzen paar Weihnachtsfeste, die sie noch haben, mit ihnen zu verbringen, um ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass die Familie sie bis ins Alter begleitet. Die Kinder sind ja immer nicht ganz so begeistert, wenn es darum geht zu den Großeltern zu fahren. Für sie ist es da langweilig und sie dürfen nicht rumtoben, weil das den Opa aufregt. Aber ich bin der Meinung, dass sie sich da ruhig mal zusammenreißen können. Ich habe mir überlegt dieses Jahr schon vorzufahren, um meiner Mutter bei den Vorbereitungen etwas unter die Hand zu langen. Natürlich genießt sie es, wenn die Familie da ist, aber die ganzen Arbeiten drumherum würden sie überlasten. Daher helfe ich ihr und koche und dekoriere mit ihr gemeinsam. Das wird sie freuen. Sie liebt festliche Tischgedecke und Tannenkränze. Ich habe letztes Jahr ungefähr 17 Tannennadelkränze zusammengebastelt und dieses Jahr werden es hoffentlich doppelt so viele, die ich dann als Deko im gnazen Haus verteilen kann. Ich hoffe auch, dass mein Vater dieses Jahr nicht wieder so müde ist. Letztes Jahr litt er sehr unter seiner Bluterkrankheit. Mittlerweile bekommt er aber starke Medikamente und laut Aussage meiner Schwester, ist er wieder relativ fit. Vier Tage wollte ich mindestens bleiben, am liebesten länger, sogar über Silvester. Aber mein Mann hat etwas dagegen und möchte lieber mit Freunden feiern. Am Ende sind vier Tage völlig ausreichend und meine Eltern freuen sich, dass sie wieder Ruhe haben.
Im Moment herrscht hier der Virus in unserer Familie. Ist der ein gesund geworden, hatte sich der andere angesteckt oder die gesunden bekommen einen Rückfall. Es ist so anstrengend, ich komme zu nichts. Dieses ständige zum Arzt laufen oder zur Apotheke ist gerade alles, was meinen Tag ausfüllt, sehr erbärmlich. Es tut mir leid, dass ich euch da draußen so volljaule, aber ich bin mit meinen Kräften am Ende. Todmüde falle ich abends ins Bett, mein Mann ebenso. Aufgaben wie einkaufen und putzen werden gerade streng unter den anderen Kindern aufgeteilt. Wenn jetzt nicht alle mithelfen und sich benehmen, bricht hier noch alles zusammen. Auch beim täglichen Essenkochen muss gemeinsam angepackt werden. In der Schule müssen sie ja auch schon denken, was denn hier los sei. Ich schreibe mit meinem Mann abwechselnd Krankschreibungen.
Zudem wollten die Großeltern uns besuchen, das habe ich dann aber abgesagt. Mir geht es nicht darum, dass gedacht wird, sie stören. Nein, sondern sie sollen sich nicht auch noch anstecken. Wer kümmert sich denn dann um sie. Sie wohnen ja nicht mehr bei uns um die Ecke. Bei so vielen Kranken zu Hause, ist es auch ruhiger geworden. Ich will nicht unbedingt meinen, es sei gemütlicher, aber irgendwie ist die Stimmung gar nicht so schlecht, obwohl sich alle nicht gerade gut fühlen. Jeder hängt irgendwie auf der Couch rum oder im Bett, lässt sich von uns Tee und was zu Essen bringen. Fernsehen ist dann wieder erlaubt und so hängen die meisten am selben Fleck. Mein Mann und ich werden nicht krank, weil wir viel zu viel rumrasen. Außerdem müssen wir zusätzlich zur häuslichen Pflege auch arbeiten. Das macht das Imunsystem stark.
Ich bin immer noch ganz geschockt was da gerade in Japan passiert. Inzwischen ist es ja schon genau eine Woche her, dieses schrecklich Erdbeben und der Tsunami und diese Explosionen im Atomkraftwerk. Ich habe inzwischen so viele schreckliche Bilder im Fernsehen gesehen, von weggespülten Dörfern und angeschwemmten Leichen. Die Bilder in den Nachrichten sind manchmal wirklich schlimmer als irgendein Film den sie erst ab 16 freigeben würden.. Mein jüngster jedenfalls kriegt immer Albträune wenn er mal mit uns die Tagesschau gescahaut hat..Ich habe gestern ein Interview mit einer Frau gesehen die auch an der Küste irgendwo wohnt. Obwohl, das ist ja eigentlich egal, bis fünf Kilomter ins Land ist diese Welle ja geschwappt. Diese Frau jedenfalls war auch eine Mutter und sie hat erzählt wie sie sich festgeklammert hat als die Welle so auf ihr Haus gedonnert ist und unter Tränen hat sie dann gesagt dass sie keine Kraft mehr hatte ihr kleines Mädchen auch noch festzhalten. Abrgerutscht ist sie und sie kleine, sechs Jahre soll sie gewesen sein ist mit de Welle mitgerissen worden. Die Frau hat gesagt dass sie hofft dass ihr Kind das irgendwie überlebt hat, das ist jaklar. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man das überleben kann und schon gar nicht ein Kind ein kleines. Jetzt wartet die Mutter jeden Tag auf irgendeine Nachricht und je mehr Zeit vergeht desto unwahrscheinlicher wird es noch eine gute Nachricht zu kriegen.
Mich hat das jedenfalss daran erinnert das wir es total gut haben. Auch wenn wir uns ständig über irgendwas aufregen, eine schlechte Note oder eine kaputte Hose, dass das alles doch nur Kinkerlitzchen sind daran ab und an erinnert zu werden ist gut. Nicht dass ich solche Katastrophen gut finde, ganz im Gegenteil. Ich mein ja nur, große Probleme können in Wirklichkeit total klein sein.
Tja, so wie es ausschaut wollen meine beste Freundin und ihre Familie demnächst umziehen, aber leider nicht in die Nachbarschaft, sondern ins Ausland. Ein bisschen traurig bin ich schon, vor allem weil es alles so plötzlich kam, aber ihr Mann hat ein echt tolles Jobangebot in England erhalten. Deshalb ist bei ihnen auch gerade Chaos angesagt, denn sie müssen schon in 4 Wochen dort sein. Natürlich habe ich sofort meine Hilfe angeboten und bin gerade dabei den Umzug zu organisieren. Im Internet bin ich dann zufällig auf die Seite www.umzugsspedition.net gestoßen. Dort gibt es verschiedene Firmen die Umzüge ins Ausland anbieten und so konnte ich einige Kostenvoranschläge anfordern und habe nun das günstigstes Angebot gefunden und auch gleich alles Klarschiff gemacht.

Meine Freundin war natürlich überglücklich, dass ich das alles für sie organisiert habe. Nun hat sie nur noch 99 Dinge zu tun. Die arme. Sie tut mir schon etwas leid, denn ich glaube nicht, dass sie eigentlich wirklich von hier wegziehen möchte, aber es geht ja leider nicht anders. Eine Fernbeziehung möchte sie auch nicht führen und mit 2 kleinen Kindern alleine ohne Vater ist es auch nicht gerade einfach, vor allem, weil sie auch Berufstätig ist. Ihren Job musste sie nun auch deshalb aufgeben und wer weis, ob sie sie in England überhaupt arbeiten darf oder einen Job findet. Sie tut mir echt leid. Sie kennt niemanden dort und hat auch sonst kein soziales Umfeld. Sie wird sich bestimmt einsam fühlen, aber ich habe ihr schon versprochen, dass immer wenn ich Zeit habe, wir chatten können oder zumindest Emails regelmäßig austauschen werden! Ich werde sie vermissen udn hoffe, dass sie bald wieder zurück kommen!
Der Winterurlaub im Erzgebirge war der Supergau. Für die Kinder war das tägliche Draußen-Spiel eine super Abwechslung vom Stadtalltag. Zu unserem Glück hatten wir auch noch größtenteils Sonnenschein. Und das spiegelte sich wunderbar im weißen Schnee wieder. Unser Plan den Tag über die Kinder platt zu kriegen, damit wir am Abend mal für uns sein durften, ging nicht wirklich auf. Denn wir waren nach der frischen Luft den ganzen Tag ebenfalls wie erschlagen. Aber überglücklich! Für meinen Mann war es auch mal angenehm, nicht an die Arbeit zu denken und zu entspannen.
Als der Urlaub zu Ende ging, natürlich viel zu schnell, kam das alltägliche wieder viel zu schnell zurück und wir mussten uns daran gewöhnen, dass unsere Älteste uns nicht ständig zu Hilfe eilen konnte. Und so schlüpfte ich wieder in die Rolle der Organisatorin und verteilte Aufgaben, die erledigt werden konnten. Z. B.: Schulmappen packen, Hausaufgabenhefte vorzeigen und Anziehsachen für den nächsten Tag rauslegen.
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Ich dachte jedenfalls, dass diese Aufgaben keine Probleme machten und schnell zu erledigen sind. Doch ich hatte mich geirrt. Es scheint ein paar meiner Kinder unheimlich wichtig zu sein, morgen ein Kleid anzuziehen. Im Winter! Und auch noch ohne Ski-Sachen drüber zu ziehen! Und in welcher Farbkombination, schrecklich. Ja, ich weiß, es sind Kinder, doch ich muss sie doch trotzdem akkurat kleiden. Sie sind doch schließlich keine Clowns. Irgendwie versteh ich die heutige Mode nicht. Muss ich das eigentlich überhaupt? Sie werden doch noch krank. Reizend, dann bin ich wieder Vollzeit-Mami. Ich brauch doch
am Tag wenigstens mal die Zeit, die sie in der Schule sind, um mal wenigstens was im Haushalt zu schaffen. Na gut, gegen Krankheiten können sie nichts. Doch wenn sie es drauf anlegen, weil sie sich nicht richtig bzw. winterfest anziehen, dann kann ich dafür kein Verständnis aufbringen.
Ihr habt euch ja sicher schon einmal gefragt, ob Großfamilien auch in den Winterurlaub fahren können oder?
Da wir leider zu wenig Geld für eine teure Skifahrt haben, aber ich von anderen aus meinem Bekanntenkreis weiß, dass es funktioniert, kann ich euch diese Frage relativ einfach beantworten: Man kann zu 10. in den Skiurlaub fahren, WENN genügend Geld vorhanden ist.
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Damit unsere Kinder aber trotzdem die Winterferien woanders verbringen können, haben wir uns überlegt einfach eine Woche im Erzgebirge zu verbringen. Dort gibt es genügend Schnee und die Unterkünfte sind dort nicht all zu teuer. Außerdem wollen meine Kinder lieber rodeln, als mit Brettern unter den Füßen die Pisten unsicher zu machen.
Wir werden gleich zu Beginn der Winterferien losfahren und dort in einer süßen kleinen Pension, die von einer Familie geführt wird für eine Woche leben. Die Wirte freuen sich schon sehr auf so eine große Familie und wir werden dort für ziemlich viel Trubel suchen.
Anlass für den Extra-Urlaub, den wir uns sonst nie leisten konnten, war eine saftige Prämie, die mein Mann nach Weihnachten bekommen hat. Da er schuftet wie ein Tier und durch ihn ziemlich viel Umsatz gemacht wurde, haben sich die Geschäftsführer für eine Prämie entschieden. Ich denke, dass er so eine große Familie hat, trug auch zu der Entscheidung bei.
Jedenfalls geht es bald los und unsere Kinder wollen wir mit diesem Urlaub überraschen, die rechnen nämlich mit langweiligen Ferien zu Hause.
Damit wir aber nicht jeden tag rodeln gehen, werden wir uns für einen Tag auch einmal Langlauf-Skier ausleihen, die sind gut für die Kondition und werden meine Kinder schön müde machen, sodass mein Mann und ich uns auch einmal einen Abend zu zweit machen können, sowas kommt nämlich einfach zu kurz.
Das Auge meines kleinen Rackers ist gut verheilt und der Schreck ist schon längst verschwunden.
Am liebsten würde ich ihn gar nicht mehr rauslassen, weil ich weiß, dass er bald wieder mit der nächsten Beule oder Wunde zu mir kommt.
Wieso müssen Kinder sich so oft verletzen? Ich glaube es liegt daran, dass sie einfach noch nicht einschätzen können, wie weit sie gehen dürfen, ohne, dass ihnen was passiert. Deshalb sind die Knochen der Kinder noch weicher, als unsere. Und wenn die sich dann verletzen, dann wächst und heilt das alles wieder viel schneller.
Trotzdem kann ich mir als Mutter nicht genug Sorgen machen, ich möchte, dass mein Sohn ohne irgendwelche Verletzungen und Leid aufwächst, aber das hat man nun einmal nicht in der Hand.
Er ist Gott sei Dank nicht ganz so schlimm wie einer seiner Freunde. Der Junge kommt fast täglich mit Verletzungen nach Hause und ihn stört das alles gar nicht. Er ist ziemlich stolz auf seine Narben und Beulen. Ich habe der Mutter dann mal von der Schmerzunempfindlichkeit erzählt, die sich auch später erst entwickeln kann. Dann kann sich das Kind solche Schäden zuführen, ohne dabei Schmerzen zu spüren. Leider ist sowas nicht heilbar, aber die Mutter hat mir versichert, dass sie daran auch schon gedacht hatte, der Arzt ihr aber versichert habe, dass er keine Nervenkrankheit habe.
Schon komisch, wie unterschiedlich Kinder bei so einem Thema sind. Manche sind zwar unvorsichtig, hauen sich aber nicht gleich jeden Tag irgendwas um die Ohren und manche sind sogar noch stolz darauf. Das hat doch sicher etwas mit der Erziehung zu tun oder?
Mein kleiner Racker muss jedenfalls wirklich aufpassen, denn ich kann ja nicht immer in seiner Nähe sein, so gern ich das auch würde.
Wahrscheinlich ist jetzt in jedem Blog im Internet etwas über Weihnachten zu finden. Diesen Eintrag erspare ich euch das Thema. Obwohl es für euch Leser bestimmt spannend ist, wie man Weihnachten mit zehn Kinder verbringt, plus deren Anhang natürlich. Aber ihr solltet wissen, es ist möglich. Vieles ist möglich, auch wenn man es sich nicht unbedingt vorstellen kann. Das sollten sich die Frauen zu Herzen nehmen, die denken, kein Kind sich leisten zu können, oder ein Kind zeitlich nicht zu schaffen.
Nun zu meinem eigentlichen Thema, mein kleiner Sohn hat sich fast ein Auge ausgestochen. Mit seinen kleinen Freunden war er auf dem Eis und hat sich mit einen Stock versucht, ein Loch in das Eis zu hacken. Dabei hat er soweit ausgeholt, dass er das andere Stockende sich in das Auge gehauen hat. Jedenfalls habe ich das von ihm unter Tränen erfahren können. Natürlich ging der Stock glücklicherweise nicht direkt in den Augapfel. Jetzt pflege ich sein blaues Auge, als wenn ich einen Raufbold zum Sohn hätte.
Wir sind noch einmal mit dem Schrecken davongekommen, aber ich habe mir kurz überlegen müssen. Was wäre, wenn mein Sohn blind würde. Was wäre, wenn er behindert werden würde durch einen Unfall oder schon behindert auf die Welt gekommen wäre? Diese Fragen haben mir gezeigt, wie dankbar ich sein kann, zehn gesunde Kinder zu haben. In vielen Ländern auf der Erde herrschen heute immer noch mittelalterliche Verhältnisse, eine hohe Kindersterblichkeit. Eine Frau, die zehn Kinder geboren hat, hat so vielleicht vier bis zu deren heiratsfähigen Alter behalten.
Mein Mann und ich sind wirklich froh in Deutschland leben zu können. Allen unseren Kinder geht es gut.
Wie ist das mit den Bienen und den Blumen. Irgendwann kommen Kinder in das Altern, dass sie wissen wollen, wie das nun ist zwischen Mann und Frau. Meist ist das in einem Alter, wo die Jungs und Mädels sich schämen, dieses Thema anzusprechen, und trotzdem sind sie soweit das andere Geschlecht attraktiv zu finden. Ob dann immer schon etwas passiert, weiß ich nicht. Aber wichtig ist im richtigen Moment aufzuklären. Zum Beispiel haben wir früher in der Schule von Brecht den Galilei lesen müssen. Damals fand ich das so uninteressant. Aber später haben ich ihn noch einmal gelesen. Super das Stück! Während des Lesens ist mehr eingefallen, dass ich das doch schon einmal gelesen haben, ja, in der Schule. Wie komme ich jetzt auf das Leben des Galilei? Was ich sagen will ist, dass es wichtig ist den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Den Zeitpunkt in dem man sich für das Thema interessiert, aber auch noch nicht zu spät ist.
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Natürlich gibt es auch Aufklärungsunterricht in der Schule. Aber ehrlich gesagt will ich als Elternteil selbst diese Aufgabe übernehmen. Ich finde es ganz wichtig mit meinen Kindern darüber zu reden, damit sie merken mit uns kann man darüber reden. Gerade wenn sie Probleme haben, die etwas mit der Sexualität zu tun haben. Da kann so viel schief gehen, ich meine damit nicht nur ungewollte Schwangerschaften. Nein, auch psychische Traumata können einen das ganze Leben begleiten, wenn in der Pubertät schlechte Erfahrungen gemacht werden.
Also kann ich nur jeder Mutter und jedem Vater raten, mit den Kinder darüber persönlich zu sprechen. Da ist auch egal, ob Mutter mit Töchtern redet und Vater mit Söhnen oder umgekehrt. Wichtig ist es, dass das Kind mit dem Elternteil redet, mit dem es die beste kommunikative Verbindung hat.
Kaum ist der Trubel mit Halloween vorbei beginnt der Stress mit Weihnachten. Ich sah euch, es ist echt kompliziert. Plätzchen backen, für den 1. Advent schmücken und allgemein langsam Weihnachtsgeschenke einkaufen. Ich weiß echt nicht wo mir der Kopf steht. Weihnachten ist neben dem Urlaub die teuerste Zeit im Jahr. ALLE Kinder wollen Geschenke und da man ihnen ja einige Wünsche erfüllen möchte, muss es dann auch mal das Set von Lego oder die neue Barbie sein. Aber da ich schon Anfang Februar mit dem Sparen beginne, habe ich dann immer ein bisschen Puffer für die Weihnachtsgeschenke.
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Aber die Wunschzettel sind soo lang, dass ich gar nicht weiß, was ich davon wegstreichen soll. Ich hab den Kindern schon gesagt, dass sie die unwichtigsten Sachen streichen müssen, weil sonst der Weihnachtsmann nicht kommen kann mit so vielen Geschenken im Schlitten. Und nach der Überarbeitung der Zettel war ich zwar ein wenig beruhigt aber auch nicht wirklich schlauer, ich wusste einfach, dass ich das alles nicht finanzieren konnte. Außerdem brauchte ich was von dem angesparten Puffer schon fürs Auto und da wusste ich, dass dieses Weihnachten etwas dünner wird.
Ich werd jetzt erst einmal Backen und dekorieren und mir dann einen Kopf um die Geschenke machen. Schließlich habe ich noch ein bisschen Zeit, trotzdem mach ich mir immer Gedanken um solche Sachen.
Mein Mann und ich schenken uns schon seit 10 Jahren nichts mehr zu Weihnachten, weil unsere Kinder das ganze Geld in Anspruch nehmen, aber uns stört das nicht, da die Freude der Kinder das größte Geschenk ist.
Trotz des ganzen Stresses liebe ich Weihnachten und Heiligabend. Und das schönste ist für mich, wenn alle meine Kinder am 2. Weihnachtsfeiertag an einem Tisch zusammen sitzen und genüsslich die Gans verspeisen, in diesen Momenten bin ich vollkommen glücklich.